Familienbefunde bei zykloiden Psychosen und by Bruno Pfuhlmann

By Bruno Pfuhlmann

Dieses Buch liefert einen Beitrag zur Ätiologie und Nosologie bipolarer phasischer Psychosen, indem zykloide Psychosen in einer Familienuntersuchung mit der manisch-depressiven Erkrankung sowie mit Kontrollpersonen aus der Gesamtbevölkerung verglichen werden. Wesentliche Faktoren für die Aussagekraft der Ergebnisse sind hierbei einerseits die Anwendung der Klassifikation endogener Psychosen nach Leonhard zur möglichst differenzierten Diagnostik auf der Ebene der Phänotypen und andererseits der Einsatz einer Untersuchungsmethodik, die die Validität der klinischen Klassifikation auf der foundation einer persönliche Exploration möglichst aller Probanden durch einen erfahrenen Kliniker zu maximieren versucht.

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1993c; Maier at al. 3 Familenuntersuchungen bei schizoaffektiven Psychosen 29 Winokur et al. 1995). Auffallend ist jedoch die erhebliche Divergenz der gefundenen Morbiditätsrisiken zwischen 1,5 % und 17,7 % filr bipolare affektive Erkrankungen und 4,2 % bis 26,2 % filr unipolare affektive Erkrankungen (vgl. Tabelle I). Primär sind hier die unterschiedliche Methodik der Studien und auch die unterschiedlichen diagnostischen Kriterien zu bedenken, wobei besonders niedrige Werte, wie etwa die Rate von 1,5% bei Winokur u.

1993a) oder der Studie der Arbeitsgruppe um Maier (Maier et al. 1993) praktiziert wurde, andererseits aber auch eine Auswertung für ein zufallsausgewähltes Geschwister pro Geschwisterschaft durchzuführen, wie es von Beckmann u. Mitarbeitern in ihrer Familienstudie (Beckmann et al. 1996) als konservative Berechnungsmethode vorgesch lagen wurde. Die Zahl der in die Untersuchung einbezogenen Kinder im Risikoalter war so gering, daß eine Ermittlung von alterskorrigierten Morbiditätsrisiken eigens hierfür nicht sinnvoll erschien.

Er führte allerdings keine systematische Familienstudie bei zykloiden Psychosen durch und gab deswegen auch keine genauen Diagnosen bei erkrankten Angehörigen an, sondern beschränkte sich auf die Ermittlung von Fällen endogener Psychosen insgesamt in den Familien seiner Patienten. Bei zykloiden Psychosen fand er unter Geschwistern ein nach Weinberg alterskorrigiertes Morbiditätsrisiko von 4,7 % (vor 1968 untersuchte Patienten) bzw. 4, I % (nach 1968 untersuchte Patienten), unter Eltern betrugen die Werte 4,6 % (vor 1968) bzw.

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