Aperture 3 für digitale Fotografie. Bilder sortieren, by Rebekka Strauss

By Rebekka Strauss

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In Tansonville, bei Madame de Saint-Loup, führt man ein anderes Leben, finde ich eine andere Art von Vergnügen, wenn ich nur des Nachts hinausgehe, im Mondschein jenen Wegen folge, auf denen ich einst im Sonnenschein spielte; und das Zimmer, in dem ich wohl eingeschlafen bin, anstatt mich zum Abendessen umzukleiden – von weitem erkenne ich es, wenn wir nach Hause zurückkehren, vom Lichtstrahl der Lampe durchdrungen, dem einzigen Leuchtfeuer in der Nacht. Diese verworrenen, ineinanderkreisenden Erinnerungsbilder hielten jeweils nur ein paar Sekunden an; meine kurze Unsicherheit über den Ort, an dem ich mich befand, unterschied ebensowenig die einzelnen Vermutungen, aus der sie bestand, wie wir die einander ablösenden Stellungen eines laufenden Pferdes isolieren, die das Kinetoskop1 uns zeigt.

Als die Schwestern meiner Großmutter die Absicht bekundeten, Swann auf diesen Hinweis im Figaro anzusprechen, riet meine Großtante ihnen davon ab. Wann immer andere einen noch so kleinen Vorteil ihr vorauszuhaben schienen, redete sie sich ein, daß es kein Vorteil, sondern ein Mangel sei, und bedauerte sie, um sie nicht beneiden zu müssen. « Im übrigen gab sie sich keine besondere Mühe, die Schwestern meiner Großmutter zu überzeugen; denn diese trieben aus Angst, gewöhnlich zu wirken, die Kunst, unter erfindungsreichen Umschreibungen eine persönliche Anspielung zu verbergen, so weit, daß sie oft sogar an demjenigen, auf den sie gemünzt war, unbemerkt vorüberging.

Das ging so weit, daß ich mir beinahe wünschte, dies von mir so heiß ersehnte Gutenachtsagen möge erst so spät wie möglich stattfinden, und die Gnadenfrist, in der Mama noch nicht gekommen wäre, zöge sich recht lange hin. Manchmal, wenn sie, nachdem sie mich geküßt hatte, die Tür öffnete, um zu gehen, wollte ich sie zurückrufen und ihr sagen: »Gib mir noch einen Kuß«, aber ich wußte, daß sie dann auf der Stelle ihr strenges Gesicht zeigen würde, denn das Zugeständnis, das sie meiner Traurigkeit und Aufregung machte, indem sie heraufkam und mir mit diesem Friedenskuß gute Nacht sagte, verdroß meinen Vater, der das Zeremoniell absurd fand; viel lieber hätte sie mich diesen Wunsch, diese Gewohnheit aufgeben sehen, als mich auch noch darin zu unterstützen, daß ich einen zweiten Kuß von ihr wollte, wenn sie schon an der Tür war.

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